Die Arnika
aus'm heintigen Kräuterbuach
„Die Tinktur der Arnika halte ich für das erste Heilmittel bei Verwundungen und kann es deshalb nicht genug empfehlen.“ (Sebastian Kneipp)
Für Prellungen, Schwellungen, Verstauchungen, Schlag-, Stoß- und Sportverletzungen.
Bei uns findet man die Arnika vor allem noch in Bergwiesen zwischen Mai und August. Leider gibt es nicht mehr viele davon. Zwar werden in der Literatur der Arnika giftige Teile unterstellt, bei uns jedoch ist sie bekannt zur Linderung von Prellungen, Abschürfungen und als Desinfektionsmittel. Man sammelt die Blüten, die tief- bis orangegelb sind, zupft sie von der Knospe ab und läßt sie an der Sonne trocknen. In eine Literflasche aus Glas steckt man dann die getrockneten Blüten hinein, ca. ½ Flasche voll und gießt mit hochprozentigem Schnaps auf. Alles ca. 4 Wochen auf dem Balkon in der Sonne stehen lassen. So entfaltet der Schnaps seine Wirkung.
Anwendung: Äußerliche Behandlung der betroffenen Stellen mit Arnika-Einreibung. Nach Abklingen der Beschwerden mit Arnika-Creme nachbehandeln. Zur Entspannung nach jeder körperlichen Anstrengung die Muskulatur einreiben.